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Rund ums Hochzeiten

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Trauzeugen

Die Trauzeugen werden vom Brautpaar für den großen Tag mit großer Sorgfalt ausgewählt. Meist sind es gute Freunde oder Geschwister der Hochzeiter. Welche Aufgaben fallen den Trauzeugen bei der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung zu?

  • Standesamt
    Bei Ihrer standesamtlichen Trauung müssen zwei Zeugen anwesend sein, die das Ehebuch unterschreiben. Üblicherweise werden die Namen der Trauzeugen bei der Bestellung des Aufgebots bekannt gegeben. Aber keine Sorge: Man kann die Namen der Trauzeugen auch erst einige Minuten vor der Trauung dem Standesbeamten nennen, dann reicht es auch noch. 

    Einzige Bedingung für die Wahl der Trauzeugen: Sie müssen mindestens 18 Jahre als sein und im Besitz eins gültigen Personalausweises oder Reisepasses sein, den sie natürlich am Trautag auf keinen Fall vergessen dürfen! Mit seiner Unterschrift der Heiratsurkunde geht der Trauzeuge keine Pflichten ein – er bezeugt lediglich die Heirat des Paares.
      
  • Kirchliche Feier
    Auch am Tag der kirchlichen Trauung müssen zwei Trauzeugen die Heirat des Brautpaares rechtspflichtig und kirchenrechtlich beurkunden. Dies geschieht nach der Trauung mit dem Unterschreiben der Heiratsurkunde in der Sakristei und der Eintragung ins Kirchenregister. 

    Bereits bei der Besprechung des Ehevorbereitungsprotokolls mit dem Pfarrer werden die Namen beider Trauzeugen angegeben. Dies gilt sowohl für die katholische als auch für die evangelische Kirche. 
      
     

Alles was Recht ist

In Österreich kommt eine gültige Eheschließung nur dann zustande, wenn sie vor einem Standesbeamten vorgenommen wird. Konfessionelle Eheschließungen in Österreich haben daher für den staatlichen Bereich keine Rechtswirkung.

Zum Nachweis der so genannten Ehefähigkeit brauchen Österreicher, Flüchtlinge, Staatenlose und Personen mit ungeklärter Staatsbürgerschaft:

  • eine beglaubigt Abschrift aus dem Geburtenbuch (nicht älter als sechs Monate), bei Nichtösterreichern eine vergleichbare Urkunde,
  • einen Nachweis der Staatsangehörigkeit (Österreicher: Staatsbürgerschaftsnachweis)
  • einen Meldenachweis zum Nachweis des ordentlichen Wohnsitzes (Meldezettel)
  • Minderjährige (zwischen 18 und 19 Jahren) benötigen zusätzlich einen Gerichtsbeschluss über die Volljährigerklärung
  • gegebenenfalls ist auch der Nachweis über die Berechtigung zur Führung eines akademischen Grades vorzulegen.
  • Wenn Männer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren und Mädchen zwischen 15 und 16 Jahren heiraten wollen, brauchen sie vom Bezirksgericht eine rechtskräftige Ehemündigerklärung.
  • Wer jünger als 19 ist, braucht für die Eheschließung die Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters und der Erziehungsberechtigten. Diese Zustimmung kann auch vom Vormundschaftsgericht ersetzt werden.
  • Nach österreichischem Recht darf man nicht mit Verwandten (Vater/Tocher, Mutter/Sohn, Geschwister untereinander) und nur mit einem Partner gleichzeitig verheiratet sein. Wer schon einmal verheiratet war, braucht für die neue Heirat den Nachweis der Schließung (Heiratsurkunde) und Auflösung (Scheidungsbeschluss bzw. –urteil, Sterbeurkunde, Todeserklärung, Nichtigerklärung oder Aufhebungsurteil der Vorehe).
  • Wenn einer oder beide der Heiratswilligen ausländischer Staatsbürger ist bzw. sind, gelten einige zusätzliche Rechtsvorschriften. Unter anderem braucht man ein „Ehefähigkeitszeugnis“, mit dem nachgewiesen wird, dass gegen die Eheschließung nach den Rechtsvorschriften des Heimatlandes kein Einwand besteht. Fremdsprachigen Urkunden müssen beglaubigte Übersetzungen angeschlossen sein. Informiert Euch über die Vorschriften, die in Eurem speziellen Fall gelten können, beim Standesamt.
  • Zur Feststellung der Ehefähigkeit ist das Standesamt zuständig, in dem einer der Heiratswilligen seinen ordentlichen Wohnsitz oder Aufenthalt hat. Die Eheschließung selbst kann vor einem beliebigen Standesamt in Österreich stattfinden, allerdings sind für diesen Ortswechsel zusätzliche Gebühren zu entrichten.
  • Rechtswirksam wird die Eheschließung durch die Erklärung vor dem Standesbeamten, die Ehe freiwillig mit dem Partner eingehen zu wollen. Die Eheleute und zwei Zeugen müssen anschließend vor dem Standesbeamten unterschreiben.

 

Konfessionelle Eheschließung

Wenn sie vor dem Vertreter einer Glaubensgemeinschaft heiraten wollen, erkundigen Sie sich dort über die Voraussetzungen, notwendige oder angebotene Eheschulungen sowie, wenn Sied das wünschen, über die Möglichkeit zur Trauung an einem anderen Ort als dem nach dem Wohnsitz zuständigen. Eine in Österreich bloß konfessionelle Eheschließung ist vor dem österreichischen Gesetz ungültig!

Vor einer katholischen Hochzeit beispielsweise ist die Absolvierung eines Eheseminars verpflichtend.

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